Studie des staatlichen WIK stellt Konzern schlechtes Zeugnis aus
Düsseldorf, 13.03.2010-05:00 - Dass die T-Aktie ein Flop ist und in der Kursentwicklung hinter direkten Konkurrenten liegt, haben Anteilseigner der Telekom in den vergangenen Jahren leidvoll verspürt. Dass die Geschäftslage aber noch bedrohlicher ist, offenbart eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).
Wie die Wirtschaftswoche in ihrer kommenden Ausgabe berichtet, hat die vom Bundeswirtschaftsministerium getragene Einrichtung die sechs größten europäischen Exmonopolisten und deren wichtigste Kennziffern in den Bilanzen seit 2004 miteinander verglichen. Das Ergebnis: Die Telekom zeigt die schlechteste Bilanz-Performance in Europa und kommt im Sechs-Jahres-Ranking nur auf den letzten Platz.
In seiner Langfristanalyse, bei der das WIK Produktivität, Rentabilität,...
München, 14.03.2010, 10:00 - Bis zu 32,1 Millionen Euro können Manager und Aufsichtsräte von Kabel Deutschland (KDG) kassieren, wenn Deutschlands größter TV-Kabelanbieter am 22. März an die Börse geht.
Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, hatten die KDG-Eigentümer ihren Führungskräften in den vergangenen Jahren Millionen-Darlehen zu Sonderkonditionen angeboten (Jahreszins zwischen 3,0 und 5,5 Prozent), offenbar, damit sie Unternehmensanteile erstehen konnten. Zum Börsengang dürfen sie ein Viertel davon verkaufen, wie die KDG auf Focus-Anfrage mitteilte.
Größter Nutznießer wird laut Focus wohl Aufsichtsmitglied Tony Ball sein, dessen Paket je nach Ausgabekurs deutlich mehr als 50 Millionen Euro wert sein dürfte. Er hatte ein Darlehen über elf Millionen Euro bekommen.
Der Vorsitzende...
Gilt für Führungsposten und alle Neueinstellungen
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